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Lost in Space

Lignano? Nein, Serendipity Beach!

Nach einer mörderischen Fahrt mit einem Minibus – Ford Transit – von Siem Reap nach Phnom Penh haben wir uns in dieser großen Stadt für ein richtig nettes Hotel entschieden: Das „Bougainvillier Hotel“ liegt mitten an der Riverfront, ist sehr sauber und die Räume sind total großzügig. Gerade bei anstrengenden Citytrips ist man doch am Abend froh, ein nettes Hotel zu haben – und als Start in einen anstrengenden Sightseeing-Tag auch nicht schlecht, das Frühstück war nämlich sehr lecker.

Wir haben uns für Phnom Penh das Nationalmuseum, den Royal Palace und das Tuol Seng Museum für unsere Besichtigungen ausgesucht. Das Tuol Seng Museum ist das Gelände, wo die Folter der roten Khmer stattgefunden hat und in den Jahren 1975 – 1978 um die 20.000 Menschen gefoltert und getötet wurden. Ursprünglich war das Gelände eigentlich einmal eine Volksschule, bevor es zu diesem Ort des Schreckens gemacht wurde. Jetzt kann man das alles besichtigen und viele Fotos und Schautafeln zeigen einem die beinharte Realität. Unvorstellbar, dass das ganze noch gar nicht lange her ist…

Nach dieser Konfrontation tauchen wir ein in eine Vergangenheit, die schon länger her ist: Das Nationalmuseum zeigt – das ist nicht übertrieben – tausende Steinfiguren, Bronzeskulpturen und sonstige Gegenstände aus ganz alten Zeiten. Die meisten der Steinfiguren sind von den Tempeln von Angkor, diese wurden von dort vor Plünderern gerettet und ins Nationalmuseum gebracht. Alles in allem ist das Gebäude an sich und der wunderschöne Garten das beeindruckendste. Es ist einfach zu viel an Geschichte für uns.

Der Royal Palace ist der offizielle Sitz des kambodschanischen Königs Sihamoni. Der Palast besteht aus einer großen Gartenanlage mit zahlreichen Pagoden, Pavillons und anderen schönen Gebäuden. Alles in allem auf alle Fälle wert, sich anzusehen, vor allem das viele „Grün“ ist schön anzuschauen und dank des vielen Grüns sind auch einige Gärtner mit Wasserschläuchen unterwegs, die super zum erfrischen sind 😉 Das muss sein, bei Sightseeing bei 38 Grad.

Nach einem ereignisreichen Tag in der Hauptstadt haben wir uns auf den Weg Richtung Süden gemacht, unser Ziel: Sihanoukville. Eine kleine Stadt direkt am Meer mit mehreren vielversprechenden Stränden.

Die Busfahrt war zum Glück diesesmal gemütlich, wir haben einen „normalen“ Bus genommen, keinen Mini-Bus, die fahren doch vorsichtiger 😉 Vor allem, weil wir mit der Busgesellschaft gefahren sind, die vor ein paar Wochen den schweren Unfall hatte. Der Fahrer ist gleich doppelt so vorsichtig gefahren, war total angenehm.

Beim Verlassen des Busses am Ziel die übliche Menge an Tuk Tuk-Fahreren, die um die Neu-Ankömmlinge „streiten“, wir gehen aber mit dem Preis so weit runter, dass uns scheinbar niemand fahren möchte. Das kennen wir, einfach mal den Rucksack aufpacken und davon gehen… Ah, funktioniert doch, da läuft er uns schon nach: „3 Dollars? Ok.“ Geht doch 😉

Noch kurz in den Pool gesprungen – wir haben hier wieder ein nettes Guesthouse gefunden und dann ab zum Strand. Und dann kommt die Ernüchterung: Wir haben ja schon gehört, dass der Strand sehr überfüllt sein soll, aber so? Das erste, was Stefan einfällt: „Wow, das sieht ja aus wie in Lignano. Das muss ich fotografieren!“ Ziemlich enttäuschend, wenn man die Strände von Thailand kennt. Aber von so was lassen wir uns nicht die Laune verderben, wir genießen erstmal das Leute beobachten, denn Sihanoukville ist ein beliebter Ferienort für die Einheimischen und denen beim Plantschen zuzusehen ist ja auch abwechslungsreich – die Kambodschaner gehen nur mit Kleidung schwimmen, nie nur in Bikini und Badehose. Wenn dann jemand vor dir mit Jeans und Pulli ins Meer geht, tauchen große Fragezeichen in deinem Kopf auf…

Heute haben wir uns ein Moped besorgt und sind zwei Kurven weiter gefahren é voilà: Da ist er der einsame weiße Sandstrand – Sokha Beach. Ein kleiner Streifen ist noch von dem Luxusressort für die Öffentlichkeit übrig geblieben, aber dafür sind da fast überhaupt keine Leute. Wir stürzen uns in das kristallklare Wasser und der Strandurlaub kann beginnen…

And here we are now. Es ist jetzt 22:50 Uhr in Kambodscha, hat immer noch tolle 28 Grad, wir genießen unser Zimmer mit Balkon – inklusive Blick auf das Meer und lassen uns die Fruchtshakes und tropischen Früchte schmecken. See you soon und was wir immer schon sagen wollten: Alles roger in Kambodscha 😉

Noch ein paar Bilder in der Galerie: Phnom Pen

und  in der Galerie von Galerie: Sihanoukville

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2 Kommentare

  1. lizy 18. März 2012

    hello over there!! 🙂
    freut mich dass es euch gut geht!! tolle bilder inklusive 😉
    sind in gedanken bei euch, ganz liebe grüße lisi

  2. Ingrid 19. März 2012

    Lasst euch die frischen Früchte schmecken und genießt das Bad im warmen Meer. Bei uns ist eh schon wieder Regen angesagt. Freu mich schon auf die nächsten Bilder, liebe Grüße Ingrid

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